Baufinanzierung Vergleich

Sicherheiten für die Bank

Welche Sicherheiten braucht die Bank

Banken sind grundsätzlich risikoscheu und wollen die Baufinanzierung natürlich absichern. Neben dem Finanzierungsobjekt, bei welchem fast immer eine Grundschuld eingetragen wird, benötigen Banken umso mehr Sicherheiten, je weniger Eigenkapital Sie mitbringen.

Das sollte bei den Sicherheiten beachtet werden:

 

  • je weniger Eigenkapital, desto mehr Sicherheiten benötigt die Bank
  • Finanzierungsobjekt muss fast immer als Sicherheit hinterlegt werden
  • je mehr Sicherheiten, desto besser die Zinsen
  • Banken scheuen Risiken, deshalb sind gute Sicherheiten sehr wichtig

 

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Sicherheiten bei der Immobilienfinanzierung

Die Finanzierung einer Immobilie ist ohne ein Darlehen für die meisten nicht realisierbar. Bevor aber die Banken ihr Geld verleihen, wollen sie, dass die Darlehensnehmer entsprechende Sicherheiten vorweisen können. Für den größten Teil der deutschen Eigenheimbesitzer – es sind übrigens nicht einmal 50 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Die in den eigenen vier Wänden leben – bildet das monatliche Einkommen die Sicherheit Nummer eins, weil das der Bank garantiert, dass die Raten pünktlich getilgt werden können. Ein Immobiliendarlehen ist aber kein gewöhnlicher Konsumentenkredit, sodass die Banken sich bei den Darlehenssummen, um die es hier meistens geht, zusätzlich absichern.

Ohne zusätzliche Sicherheiten werden Immobiliendarlehen heute nicht vergeben. Nur die wenigsten Darlehensnehmer haben Vermögenswerte in Aktien- oder Sach- und Barvermögen, dass die Banken als Sicherheit heranziehen können. Deshalb bevorzugen es die Banken in Deutschland, sich grundbuchrechtlich abzusichern und über das Grundpfandrecht das Darlehen abzusichern. Das erlaubt der Bank, die Immobilie im Fall dessen, dass das Darlehen notleidend wird, zu verwerten.


Verschiedene Arten von Sicherheiten

Bei Immobiliendarlehen spielt die Bürgschaft einer Person eine eher untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist die Grundschuld, die als klassische Sicherheit bei Hypothekendarlehen zu werden ist. Dabei wird die Schuld in das Grundbuch des zu finanzierenden Objekts eingetragen.

Die Bank bleibt dadurch solange Eigentümer der Immobilie, bis die Grundschuld gelöscht wird. Das heißt im Prinzip, dass alle die stolzen Eigenheim- und Wohnungsbesitzer nicht wirklich Eigentümer ihrer Immobilie sind, solange sie das Darlehen tilgen. Erst wenn die Schuld bei der Bank abgetragen ist und die Grundschuld der Bank gelöscht wird, ist der Besitzer wirklich Eigentümer.

Natürlich ist es auch möglich der Bank andere Sicherheiten, wie zum Beispiel wertvollen Schmuck, ein Wertpapierdepot, eine Lebensversicherung oder bereits vorhandenen schuldenfreien Immobilienbesitz anzubieten, sodass diese gegebenenfalls auf die Eintragung einer Grundschuld verzichtet.

Die Abtretung der Lebensversicherung

Die Abtretung der Lebensversicherung ist gleichwohl die beliebteste Alternative oder ergänzende Form der Absicherung eines Immobiliendarlehens. Der Darlehensnehmer tritt über die Laufzeit des Vertrages die Lebensversicherung ab und ist nicht mehr berechtigt, diese zu verkaufen. Das angesammelte Kapital dient der Bank als Sicherheit für die Finanzierung. Wird das Darlehen notleidend, ist die Bank berechtigt, die Lebensversicherung zu verkaufen und den Verkaufserlös zur Tilgung der Darlehensschuld zu verwenden.
Während der Abtretungsphase, die sich über viele Jahre erstrecken kann, bespart der Darlehensnehmer die Versicherung weiter, sodass er für den Todesfall abgesichert ist.